„Grüner“ gärtnern?

Der Königsweg zu einem biodiversen, naturnahen & nachhaltigen Garten!

Ich habe gruener-gaertnern.de gegründet, weil ich selbst gerne „grüner“ gärtnere und das für eine erfüllende und ökologische Alternative zur klassischen Ziergartengestaltung und -Nutzung halte.

„Grüner“ Gärtnern macht Freude, fördert gesundes Pflanzenwachstum, sichert gesunde Ernte, schafft Lebensraum für Wildpflanzen und Wildtiere im eigenen Garten, minimiert auf längere Sicht den eigenen Arbeitsaufwand und spart Kosten.

„Grüner“ Gärtnern ist gärtnern im Einklang mit der Natur; ein ganzheitlicher Ansatz, eine Haltung und Form, wie man im Garten arbeitet und mit den Prozessen, die sich dort entwickeln, umgeht. Es fängt vielleicht damit an, auf eine begehrte Pflanze im eigenen Garten zu verzichten, weil sie nicht den ökologischen Mehrwert bringt oder sich mit Pflanzen zu arrangieren, die nicht ins eigene Garten- oder Farbkonzept passen, aber „natürlich“ von alleine wachsen. Mut zu haben, den Entwicklungen im eigenen Garten Zeit und Raum zu geben und im Einklang mit den naturgemäßen Prozessen zu arbeiten, auch wenn der Garten dann nicht „perfekt“ ist.

Ganz praktisch bedeutet „grüner“ Gärtnern:

  • Zunächst schauen, was da so alles im eigenen Garten wächst
  • Zulassen von spontaner Pflanzenentwicklung an geeigneten Gartenplätzen
  • Anpflanzen von heimischen Pflanzen zur Schaffung eines reichhaltigen Nahrungsangebots für Wildtiere
  • Einsatz von in der Natur oder im Garten gesammeltem Saatgut
  • Förderung von Nützlingen durch Anpflanzung von geeigneten Nahrungspflanzen
  • Erhalt und Rückführung von Ressourcen durch eigene Kreislaufwirtschaft
  • Verzicht auf Torf, stattdessen düngen mit eigenem Kompost
  • Mulchen gegen Bodentrockenheit und unerwünschte Aufwuchs
  • Geringe Bodenbearbeitung zur Steigerung von Bodenfruchtbarkeit
  • Verzicht auf mineralische Düngemittel zum Erhalt von Bodenleben
  • Schaffung von Kleinstlebensräumen für Wildtiere mit natürlichen Mitteln
  • Gartenpflege mit einfachen Geräten oder von „Hand“ ohne Lärm & Abgase
  • Wahl von Schnittzeitpunkten mit Blick auf den Erhalt von Nahrungsquellen (Pollen, Früchte, Samen)
  • Zulassen von Selbstaussaat durch Stehenlassen von trockenen Pflanzenstängeln
  • Verzicht auf giftige Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvernichtungsmittel
  • Herstellung und Einsatz von eigenen biologischen Pflanzenschutzmitteln
  • Flächensparender Gemüseanbau mit traditionellen Methoden
  • Pure Freude an behutsamer Gartenpflege

Inspiriert von den Ideen des No-work-gardening, der Nicht-tun-Landwirtschaft und der Permakultur spielt eine ressourcen- und energieschonende Arbeitsweise die zentrale Rolle, um gesunde Bedingungen für Gartenleben und Ernte im eigenen Garten zu schaffen.